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Treffen zur gemeinsamen Fahrt nach Stuttgart

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Am Samstag, den 29.1.2011 wollen wir gemeinsam nach Stuttgart zur landesweiten Bildungsstreikdemo fahren. Es wird Mitfahrmöglichkeiten per Bahn geben.

Wir treffen uns um 13:30 Uhr am Heidelberger Hauptbahnhof (großer Eingang), um gemeinsam zur Bildungsstreikdemo nach Stuttgart zu fahren. Die Demo in Stuttgart ist der Schlussspurt der Protestfeuer-Tour durch Baden-Württemberg und beginnt um 16 Uhr in der Lautenschlagerstraße.

Es wollen sich auch einige schon um 11:30 Uhr am Hauptbahnhof (großer Eingang) treffen, um vor der Bildungsstreikdemo die Demo gegen Stuttgart21 zu unterstützen. Der Protest gegen dieses verkehrstechnisch absurde Milliardengrab findet die Unterstützung von vielen Aktiven des Bildungsstreiks. Wir fordern, dass stattdessen mehr Geld in soziale, Kulutur- und Bildungsprojekte investiert wird. Diese Projekte sind um ein vielfaches lohnender für die Zukunft unserer Gesellschaft, als ein schlecht geplantes Bauvorhaben.


Demonstration gegen dieses Schulsystem!

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Aufruf der Kritischen SchülerInnen Aktion zur Bildungsstreik-Demo am Montag.

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Aufruf zur Demonstration

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Bawü brennt!Bawü brennt!


Bildungsstreik in Mannheim

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Für den 29. Oktober hatte das Bildungsstreik-Bündnis Mannheim zu einer Demonstration unter dem Motto „Freie Bildung für alle“ aufgerufen. Diesem Aufruf folgten etwa 300 Personen, zumeist SchülerInnen. Sie zogen am Hauptbahnhof vorbei zum Wasserturm und von dort aus über den Paradeplatz zum Marktplatz und skandierten unter anderem „Bildung krepiert, weil Scheiße regiert“ und „Hu-Hu-Humankapital“. Auf Schildern und Bannern waren Sprüche wie „Gegen eine ökonomisch definierte Universität“ und „Mitbestimmung jetzt!!!“ zu lesen.

Auf dem Marktplatz wurde schließlich noch eine Kundgebung mit Reden zum Demokratiedefizit in der Bildung und der Gesellschaft und zur Chancenungleichheit im Bildungssystem gehalten.


Bildungsstreik im Juni – Programm

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PDF: Regioflyer_A6 (2.2MB)

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Programm wird laufend aktualisiert!

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Programm der PH Heidelberg am Dienstag („Tag der Lehre“)


Eilmeldung – Pfefferspray und Knüppel

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Im Rahmen der Kultusministerkonferenz, die heute in Bonn tagt, wurde vom Bildungsstreikbündnis bundesweit zur Demonstration rund um den Tagungsort aufgerufen. Gleichzeitig wurde auch von Gewerkschaftsseite zur Demonstration aufgerufen und auch der DHV (Deutsche Hochschulverband) hat seine Mitglieder dazu aufgerufen ihre Studierenden in ihren Anliegen zu unterstützen und dafür Lehrveranstaltungen zu verlegen.

Die TeilnehmerInnen – je nach Quelle zwischen 5.000 und 10.000 Menschen – reisten mit Bahnen, Bussen und sgar mit einem Boot aus Mainz an. Die Demonstration, die am Mittag in Godesberg starte, zog zum Tagungsort in der Bonner Innenstadt, wo mehrere strategische Kreuzungen blockiert wurden, um das im Motto erklärte Ziel „Kultusminister nachsitzen“ zu erreichen.

Die Polizei agierte stellenweise äußerst brutal und ging ohne erkennbare Gründe mit Brutalität gegen friedliche Demonstrierende vor. In einer Pressemitteilung der Bonner Polizei ist im Gegensatz zu uns vorliegenden Augenzeugenberichten davon die Rede, daß der Einsatz von Beamten behindert wurde – womit offensichtlich eine Erklärung für den massiven Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken geliefert werden soll.

Wir haben per Telefon Interviews mit AktivistInnen geführt, um einen Eindruck von der Stimmung und den Ereignissen vor Ort zu bekommen:

Interview 1

Interview 2


Gewaltsamer Polizeieinsatz gegen landesweite Bildungsstreik-Demonstration in Stuttgart

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Studierende und Schülerinnen und Schüler beklagen zahlreiche Verletzte durch Pfefferspray, Schlagstöcke und Reiterstaffel

In Stuttgart fand heute, den 21.11.09, im Rahmen des Bildungsstreiks eine landesweite Demonstration statt. 4000 Menschen aus ganz Baden-Württemberg protestierten gegen die Missstände im BildungssysBild 1tem und für die Wiedereinführung von Verfassten Studierendenschaften. Dabei kam es nach dem vorzeitigen Ende der Demonstration zu massiver Gewaltanwendungen durch die eingesetzten Polizeibeamten. Die Polizei ging mit Schlagstöcken und Pfefferspray gegen die Studierenden und Schülerinnen und Schüler vor. Ebenso zum Einsatz kam die Stuttgarter Reiterstaffel, die zuletzt bei einem umstrittenen Einsatz nach einem Fußballspiel für Schlagzeilen sorgte. Mehrere, teils minderjährige Demonstrierende, die für ein freies und gerechtes Bildungswesen eintraten, trugen dabei erhebliche Verletzungen davon.

„Während von Seiten der Politik durchweg Verständnis für die vorgebrachten Anliegen geäußert wird, scheint man den Protestierenden gleichzeitig auf unmissverständliche Weise die Grenzen der Meinungsäußerung setzen zu wollen. Wir werden uns davon aber nicht entmutigen lassen und weiter entschieden für Veränderungen in der Bildungspolitik eintreten,“ so ein Schüler aus Heidelberg.

Zur ersten Auseinandersetzung mit der Polizei kam es, als sich die Masse an beteiligten Personen auf die komplette Straße ausbreitete. Nach dem Ende der Demonstration wurden die Demonstrierenden unter Einsatz von Gewalt durch die Polizei daran gehindert, den Demonstrationsort zu verlassen. Daraufhin teilte sich der Demonstrationszug und es gelang den noch rund 1000 Menschen, auf zwei unterschiedlichen Wegen in Richtung Innenstadt zu laufen. Dabei wurden sie von Beamten der Bereitschaftspolizei unter Einsatz unmittelbaren Zwangs aufgehalten. Bild2Einheiten zu Pferde ritten dabei in die Menge.

In der Folge trieb die Polizei die Demonstrierenden unter Einsatz von Schlagstöcken und Pfefferspray auseinander und kesselte eine Gruppe von etwa 300 Personen ein. Mit Faustschlägen und Tritten schlug sie auf Demonstrierende, darunter Minderjährige, ein. Schließlich wurde es den Eingekesselten gestattet, den Platz in Kleingruppen zu verlassen. Einige trugen Verletzungen an Beinen und Füßen, sowie an Bauch und Kopf davon. Es gab mehrere Festnahmen. „Das gewaltsame Vorgehen der Polizei steht in keinem Verhältnis zu denbs_s_17_11_2009__COPYRIGHT_PATRICK_STOESSER__26 geringfügigen Abweichungen von den Auflagen einer Demonstration, die berechtigte und von weiten Teilen der Gesellschaft geteilte Kritik am Bildungssystem zum Ausdruck bringt,“ so eine Teilnehmerin der Demonstration. „Wir fordern eine lückenlose Aufklärung der Geschehnisse und eine Stellungnahme der Landespolitik zu den Anliegen der Studierenden und Schülerinnen und Schülern.“

Die Verletzten behalten sich rechtliche Schritte gegen die eingesetzten Polizeieinheiten vor.

Bilder Copyright Patrick G. Stößer [www.realfragment.de]


Oettinger besuchen? – Landesweite Demo am Samstag – in Stuttgart!

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plakat_stuttgartDie bundesweiten Demos diese Woche waren ein großer Erfolg. Bildungspolitik ist in aller Munde, der Druck auf die Politik steigt stetig an. Lasst uns nochmal deutlich zeigen, dass wir echte Veränderungen im Bildungssystem fordern.
Komm zur landesweiten Demo am 21.11.2009 in Stuttgart! Bildungspolitik ist Ländersache, deshalb müssen wir unseren Landespolitikern zeigen, dass es so nicht weitergehen darf!

Hier die wichtigsten Infos:

  • Beginn: Samstag, den 21.11. um 14.30Uhr am HBF (Lautenschlager Str.) in Stuttgart
  • Hinfahrt: Da keine Busse gestellt werden, bietet sich die Fahrt mit der Bahn und dem BaWü-Ticket an. GEW-Mitglieder fahren umsonst mit der Bahn.
    Folgende Bahnverbindung ist geeignet:
    – ab 12.10Uhr HD HBF Gleis 5 RE 19509
    – an 13.39Uhr Stuttgart HBF
  • Treffpunkt ist um 11.45Uhr am HD HBF. (so ist genügend Zeit um Gruppen für die Tickets zu finden)

Hier der Aufruf des Bildungsstreik-Bündnisses in Baden-Württemberg, welche diese Demo auf die Beine gestellt hat.
Die GEW unterstützt die Demo und hat einen eigenen Aufruf verfasst.
Dazu gibt es auch eine Pressemitteilung der GEW.
Ebenfalls hat sich Verd.i solidarisiert und wirbt für die Demos diese Woche.


Aufruf zur Demo

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Aufruf zur Bildungsstreik Demo

Nachdem im Juni diesen Jahres bundesweit 270 000 Menschen an Demonstrationen und Besetzungen teilnahmen, soll auch im Herbst für Bildung gestreikt werden.

Am Dienstag, den 17. November findet in Heidelberg dazu eine Auftaktdemo statt. Sie beginnt um 12 Uhr vor der Zentralmensa im Neuenheimer Feld und soll den Startschuss für Aktionen im Rahmen des Bildungsstreiks, der am 30. November beginnen soll, darstellen.

In den letzten 4 Wochen kam es zudem in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Italien, Großbritannien, Polen, Serbien, Albanien, den USA und den Niederlanden zu zahlreichen Uni Besetzungen und weiteren Protestformen.

Nach Deutschland schwappte die Welle vor zwei Wochen über. Die erste Besetzung fand in Heidelberg statt. In der Neuen Uni wird momentan der Hörsaal 14 besetzt und wurde zum Freiraum 14 umgewandelt.

Um nun unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen gehen wir am Dienstag zahlreich auf die Straße.

Bildung muss frei zugänglich für alle sein und die Überarbeitung der Bachelor- und Masterstudiengänge ist dringend notwendig!

Für die Demokratisierung des Bildungssystems und für Verbesserungen der Lehr- und Lernbedingungen wird an diesem Tag gestreikt!


Soli-Demo in Österreich

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Nach den z.T. gewaltsamen Räumungen der letzten Tage in Deutschland erklären sich die österreichischen BeseterInnen solidarisch mit ihren KommilitonInnen im Ausland. Dazu gab es am Samstag gegen 0:00 Uhr anlässlich der Räumung in Duisburg sehr kurzfristig eine Demo vor der deutschen Botschaft, an der sich ca. 150 Personen beteiligten.

Material dazu findet ihr auf folgenden Seiten:

Auch wir Heidelberger verurteilen das unkooperative und maßlose Vorgehen der Rektorate gegen ihre Studierenden, unsere KommilitonInnen, in:
Münster, Marburg, Tübingen, Bielefeld, Duisburg, Essen, London.
Für uns ist es nicht nachvollziehbar, wie jeglicher Dialog abgelehnt und abgebrochen wird und auf solch gewaltsame Weise ein ernstzunehmender, berechtigter Protest mundtot gemacht wird.