Artikel-Schlagworte: „Bildungsstreik“

Neugründung des Bildungsstreik-Bündnisses

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Am 19. Oktober 2011 hat sich das Bildungsstreik-Bündnis Heidelberg neu gegründet. Die 15 Anwesenden beschlossen, am 17. November, zum bundesweiten und weltweiten Aktionstag, eine Demonstration zu veranstalten.

Nächstes Treffen ist am Freitag, dem 21. Oktober um 17 Uhr im ZFB (Albert-Überle-Str. 3-5). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.


Treffen zur gemeinsamen Fahrt nach Stuttgart

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Am Samstag, den 29.1.2011 wollen wir gemeinsam nach Stuttgart zur landesweiten Bildungsstreikdemo fahren. Es wird Mitfahrmöglichkeiten per Bahn geben.

Wir treffen uns um 13:30 Uhr am Heidelberger Hauptbahnhof (großer Eingang), um gemeinsam zur Bildungsstreikdemo nach Stuttgart zu fahren. Die Demo in Stuttgart ist der Schlussspurt der Protestfeuer-Tour durch Baden-Württemberg und beginnt um 16 Uhr in der Lautenschlagerstraße.

Es wollen sich auch einige schon um 11:30 Uhr am Hauptbahnhof (großer Eingang) treffen, um vor der Bildungsstreikdemo die Demo gegen Stuttgart21 zu unterstützen. Der Protest gegen dieses verkehrstechnisch absurde Milliardengrab findet die Unterstützung von vielen Aktiven des Bildungsstreiks. Wir fordern, dass stattdessen mehr Geld in soziale, Kulutur- und Bildungsprojekte investiert wird. Diese Projekte sind um ein vielfaches lohnender für die Zukunft unserer Gesellschaft, als ein schlecht geplantes Bauvorhaben.


Pressemitteilung zur Demonstration in Heidelberg

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Pressemitteilung zur Bildungsstreikdemonstration am 24.1.2011 in Heidelberg
– das Feuer des Protests brennt auch unter widrigen Bedingungen –

Im Rahmen der „Protestfeuer-Aktion“ die in ganz Baden-Württemberg seit letzter Woche stattfinden, demonstrierten 500 Schülerinnen, Schüler und Studierende in Heidelberg. Die friedliche und lautstarke Demonstration lief von der Poststraße, über den Bismarckplatz, bis zum Universitätsplatz.
Begleitet wurde die Demonstration von einem massiven und ungerechtfertigten Polizeiaufgebot, von etwa 100 Bereitschaftspolizisten. Ein Aktiver des Bildungsstreiks äußerte sich folgendermaßen dazu: „Diese absolut lächerliche Maßnahme ist nicht zu rechtfertigen, vor allem, weil es im Kontext des Bildungsstreiks in Heidelberg noch nie größere Probleme gab.“
Im Vorfeld der Demonstration wurden die Demonstrationsanmelder mit fragwürden Auflagen, die die Versammlungsfreiheit einschränken, konfrontiert. Neben der Bannerlänge und der Laufgeschwindigkeit, gab es beispielsweise folgende Auflage: „Bei pantomimisch-spielerischen, tänzerischen oder sonstigen besonderen Aktionsformen durch Versammlungsteilnehmer […], ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu den Einsatzkräften einzuhalten. Dies gilt auch für mitgeführte Gegenstände wie z.B. Staubwedel, Klobürsten etc.“ Diese und weitere Auflagen zeigen das realitätsferne und absurde Vorgehen der Heidelberger Polizei.
Zu denken gibt auch die Tatsache, dass zahlreiche Schüler und Schülerinnen von ihren Lehrerinnen und Lehrern, unter Androhung massiver Konsequenzen von einer Teilnahme an der Demonstration abgehalten wurden. Diese falschen Aussagen sind einerseits bedenklich, weil dadurch die Teilnahme an einer angemeldeten Demonstration und damit die Ausübung eines demokratischen Grundrechts verhindert wurde. Andererseits sollte gerade Lehrerinnen und Lehrer das Engagement für ein besseres Bildungssystem am Herzen liegen.

Die Demonstrierenden fordern

    auf Ebene der Schulen
    • längeres gemeinsames Lernen und die Abschaffung des mehrgliedrigen Schulsystems,
    • mehr Lehrkräfte für bessere Betreuungsverhältnisse und ein besseres Schulklima,
    • eine Reform des Bewertungssystems


    und auf Ebene der Hochschulen
    • einen freien Hochschulzugang und Zugang zum Master für alle,
    • Verfasste Studierendenschaften,


    und für das gesamte Bildungssystem
    • gebührenfreie Bildung,
    • Demokratisierung aller Bildungseinrichtungen.

Das „Protestfeuer“ wird diese Woche weiter durch Baden-Württemberg getragen und zwar beispielweise am Mittwoch bei einer großen Demonstration gegen Studiengebühren in Karlsruhe und am Samstag bei der Abschlussdemonstration in Stuttgart.

Weitere Informationen zu dem Thema unter:
www.bildungsstreik-bawue.de

Kontakt zum Heidelberger Presseteam:

Mail: presse@bildungsstreik-hd.de
Tel.: 0176 38541695


Diskussionspapier – Demokratische Hochschule

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Im Zuge eines Inhaltstreffens in Heidelberg, im Januar 2010 wurden einige Punkte erarbeitet. Diese wurden mittlerweile zu einem Diskussionspapier zur Demokratischen Hochschule weiterverarbeitet. Zudem wurden einige Konzeptideen zur Demokratischen Schule entworfen. Das Papier als .doc und als PDF.


sechs gute Gründe für den Bildungsstreik…

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Es gibt viele gute Gründe den Bildungsstreik
zu unterstützen, hier sind beispielhaft
einige dargestellt.


Demonstration gegen dieses Schulsystem!

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Aufruf der Kritischen SchülerInnen Aktion zur Bildungsstreik-Demo am Montag.

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Nachttanzdemo in Freiburg

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Das landesweite Bildungsstreikbündnis ruft für Samstag, den 20.11.2010 zur zweiten Freiburger Nachttanzdemo auf. Die Bildungsstreikbewegung, die Proteste um Stuttgart 21, der Kampf um Freiräume und gegen Sozialabbau sowie andere Widerstandsbewegungen werden durch staatliche Repression bedroht. Die Polizei greift bei öffentlichen Aktionen hart durch und die Staatsanwaltschaft überzieht die Protestierenden mit Strafanzeigen. Selbst schwer verletzte werden in Kauf genommen, um den politischen Kurs der Landesregierung durchzuziehen. [mehr…]

  • Wann? Samstag, 20.11.2010, 21 Uhr
  • Wo? Freiburg, Stadttheater

Landesweites Bildungsstreiktreffen in Freiburg

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Am 30. Und 31. Oktober trafen sich Bildungsstreik-Gruppen aus ganz Baden-Württemberg in den Räumlichkeiten des U-Asta Freiburg um die Zukunft der Bildungsproteste im Land zu weiter zu planen. Mit etwa 30 SchülerInnen, Auszubildende und Studierende aus Stuttgart, Freiburg, Heidelberg, Mannheim, Reutlingen, Tübingen und Sigmaringen wurde das weitere landesweite Vorgehen beraten. Unter den Teilnehmern waren auch VertreterInnen der Jusos, der Grünen Jugend und des SDS.
Beschlossen wurde unter anderem, – vor allem im Hinblick auf die Landtagswahl im kommenden März – dass ein Lauffeuer der Demonstrationen Anfang des Jahres durch verschiedene Städte und eine landesweite Großdemonstration in Stuttgart veranstaltet werden soll.
Alle Teilnehmer teilten die Einschätzung, dass der mögliche Regierungswechsel zwar Chancen für die Bildungspolitik berge, man sich aber nicht allein auf die Parteien verlassen könne. Auf diese müsse Druck von der Straße ausgehen, damit Forderungen wie die Abschaffung des mehrgliedrigen Schulsystems oder die Durchsetzung eines kostenfreien Studiums auch wirklich in Angriff genommen würden.
Mit diesen gemeinsamen Zielen wurde auch bereits ein weiteres Treffen am 3.-5.12. in Stuttgart geplant, um die zusammen entworfenen Planungen weiter zu vollenden und im Januar den Bildungsstreik landesweit auflodern zu lassen.


Das Heidelberger Bündnis arbeitet wieder!

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Seit letzter Woche wird wieder mit neuem Elan Bündnisarbeit in Heidelberg gemacht. Der allgemeine Tenor ist, dass wir wieder gemeinsam etwas auf die Beine stellen müssen, da die Bildungspolitik miserabel ist. Wir wollen endlich ein gewichtiges Wort mitreden, sowohl an den Schulen, als auch in den Ausbildungsbetrieben und den Hochschulen. Es ist unsere Zukunft, es sind die Chancen der jungen Generation, die im Moment von der Politik verbaut werden.
Dagegen wollen wir uns wehren und Alternativen vorschlagen. Dafür treffen wir uns wieder jeden Donnerstag um 18 Uhr im „Zentralen Fachschaftsbüro“ (Albert-Überle-Straße 4).


Bildungsstreik in Mannheim

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Für den 29. Oktober hatte das Bildungsstreik-Bündnis Mannheim zu einer Demonstration unter dem Motto „Freie Bildung für alle“ aufgerufen. Diesem Aufruf folgten etwa 300 Personen, zumeist SchülerInnen. Sie zogen am Hauptbahnhof vorbei zum Wasserturm und von dort aus über den Paradeplatz zum Marktplatz und skandierten unter anderem „Bildung krepiert, weil Scheiße regiert“ und „Hu-Hu-Humankapital“. Auf Schildern und Bannern waren Sprüche wie „Gegen eine ökonomisch definierte Universität“ und „Mitbestimmung jetzt!!!“ zu lesen.

Auf dem Marktplatz wurde schließlich noch eine Kundgebung mit Reden zum Demokratiedefizit in der Bildung und der Gesellschaft und zur Chancenungleichheit im Bildungssystem gehalten.