Zitatesammlung

Liebe Leserin,

an dieser Stelle findest du verschiedene Texte aus Heidelberg, aus Blogs oder aus etablierten Medien. Texte, deren Inhalt über mehr als die bloße Berichterstattung hinausgeht. Texte, die sich kritisch mit der derzeitigen Situation im Bildungswesen und in der Gesellschaft, mit der Wahrnehmung des Bildungsstreiks und unserem eigenen Tun auseinandersetzen.

Ich wünsche dir viel Erkenntnis beim Lesen. Spaß darfst du natürlich auch haben…

Auf bald. Der lebendige Geist

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[bmbf.de] „Der europäische Hochschulraum“

„Bologna ist der Teufel“ – „Aber der Bologna-Prozess ist nunmal so. Basta.“ Sie wird immer wieder zitiert. Sie ist die glorreiche Zukunft Europas für die einen, sie ist der Untergang des Abendlandes für die anderen. Aber wer hat sie gelesen? Die „Gemeinsame Erklärung der europäischen BIldungsminister“ vom 19.Juni 1999. Zwar ist sie weder kunstvoll noch tiefgründig. Aber eines ist sie definitiv: Fünf (!!!) Seiten, die Interessierte gelesen haben sollten.

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[zeit.de] „Wie man Studenten apathisch macht“

Reinhard Kahl thematisiert menschenunwürdige Praktiken an deutschen Universitäten, zeigt auf, warum es Zeit ist, aufzustehen und warum trotzdem so viele Menschen sitzen bleiben und weiterhin mitgemacht werden.

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[freitag.de] „Das gewisse Unbehagen am Bildungsstreik“

Schavan sagt: „Es muss nachgebessert werden.“ Ich sage: Die einzige Möglichkeit, eine gesellschaftliche Bewegung einer gewissen Größe aufzuhalten, besteht darin, ihre Ziele umzudeuten. Sie auf marginale, „handwerkliche“ Fehler zu reduzieren. Welche Forderungen wirklich umgesetzt werden müssen und wie die Politik versucht, den Protest zu vereinnahmen.

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[kleinervogel-v.de/forum] „Thema: Bologna-Prozess“

“ ‚Bologna‘ hat die Universitäten überrollt“ Diese These impliziert nicht nur, dass es große Probleme beim Vollzug des sogenannten Bologna-Prozesses gab, wie es mittlerweile in aller Munde ist. Sie deutet auch an, was wohl eines der Kernprobleme ist: „Bologna“ wurde über die Köpfe der Betroffenen hinweg entschieden. Deutschland etwa sandte geradeeinmal den parlamentarischen Staatssekretär für Bildung und Forschung zur Unterzeichnung der Bologna-Erklärung. Der vorliegende Text umreisst, unter welchen Vorzeichen „Bologna“ entstand und setzt einige Standpunkte, die als Ausgangspunkt für kontroverse Diskussionen über den europäischen Hochschulraum dienen können.

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