Fehlende Masterplätze

„Wir können Ihnen leider keinen Masterstudienplatz…“

Drei von vier Bachelor-Studierenden wollen weiter studieren. Derzeit ergattert lediglich jeder dritte Bachelor einen Masterplatz. „Der generelle Mangel an Plätzen im Master überrascht nicht, er ist politisch gewollt. Anders als andere Länder hat Deutschland den Bachelor explizit als „Regelabschluss“ definiert, nach dem die Mehrheit der Studierenden die Hochschule verlässt. […] Die Kapazitäten, die frei werden, weil Studierende im Bachelor meist nur sechs Semester statt wie früher acht oder neun studieren, sollte genutzt werden, um die Lehre im Bachelor zu verbessern.“ [Tagesspiegel] Das dies nicht geschehen ist dürfte im Angesicht von verschlechterten Betreuungsschlüsseln und rückläufigen Geldern offensichtlich sein. Es liegt der Verdacht nahe, dass entgegen einer Breitenbildung eine Elite selektiert werden soll und dass Geld im Bildungssektor gespart werden soll.

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