Forderungen

In den Bildungsstreik als dezentrale, organisationsübergreifende Protestbewegung ohne Parteibindung  bringen alle Beteilgten Ideen und Ziele ein.  Über die Zeit wurden Entwicklungen aufgegriffen und Forderungen aufgestellt, disktuiert, überarbeitet und präzisiert – was sich in verschiedenen von uns ausgearbeitenen Papieren niederschlug. Um die Bewegung von der Zielrichtung zu charakterisieren, ist hier die Enstehung der auf den Unterseiten zu findenden Forderungen skizziert:

Die Bildungsproteste der letzten Jahre gipfelten im Juni 2009 im Bildungsstreik. In Heidelberg gingen am 17. Juni 2009 mehr als 7000, bundesweit 270.000 Menschen auf die Strasse. Noch am selben Tag wurde in Heidelberg das Rektorat der Universität besetzt und für vier Tage besetzt gehalten. Das Rektorat entschied sich durch die Polizei räumen zu lassen. Die Forderungen, die auf der Besetzung ausgearbeitet wurden, sind nicht erfüllt worden und haben deswegen bis heute Aktualität.

Nachdem seit dem 22.10.2009 in Österreich an mehreren Hochschulen Hörsäle besetzt wurden, taten ihnen dies Heidelberger Studierende am 3.11.2009 gleich. Mehrere Hörsäle der Neuen Universität in Heidelberg wurden besetzt. Die Forderungen sowohl der Besetzung des Rektorats, als auch die der neuerlichen Besetzungen bestehen weiterhin. Im Verständnis, dass die Probleme im Bildungssystem international sind, bildet sich eine grenzübergreifend solidarische Bewegung.

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