Solidarität mit Frankfurt

Vor wenigen Stunden wurden die BesetzerInnen der Universität Frankfurt mit massiver Polizeigewalt geräumt. Gegen sie wurde Strafanzeige gestellt. Wir verurteilen diese Maßnahme und solidarisieren uns mit den BesetzerInnen in Frankfurt.


  1. mrcsho sagt:

    was hats denn mit der massiven sachbeschädigung auf sich? könntet ihr auch darüber ein wort verlieren?

  2. betzi sagt:

    soweit ich weiß, wurde am montag im casino eine party gefeiert, an der dann die wände und gemälde beschmiert wurden. dies wurde aber von einzelpersonen, die nicht zu den „besetzern“ gehörten und wohl auch einiges intus hatten, gemacht. wurde dann halt auf dem rücken der besetzer ausgetragen… wohl mindestens 100.00 €

    –>http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/915908/Uni-Frankfurt-Protest-gewaltsam-beendet#/beitrag/video/916544/Studenten-Protest-gewaltsam-beendet

  3. gerne:

    wir frankfurter_Innen verurteilen die bundesweiten sachschäden, die durch kommerzielle werbung weltweit an hochschulen angerichtet wurden und fordern den sofortigen stopp aller wirtschaftsverschändelungen und -schmierereien in allen bildungseinrichtungen weltweit! die hierdurch entstandenen enormen sachschäden für bildung und wissenschaft im allgemeinen sind nicht weiter hinnehmbar.

    deswegen: räumt die wirtschaftsunternehmen von den campi, den schulen und den kitas!

  4. Ich sagt:

    @Frankfurter Würstchen.

    Das war satirisch gemeint, oder? Ich hoffe es… Oder suchen die Unis gar nicht mehr aus??

    @betzi:

    Finde ich lustig dass das natürlich nichts mit dem Streik zu tun hat – warum werden die Unis dann nicht so stark verschmutzt wenn gerade mal wieder keine Besetzung ist?? 😉

  5. Henrik sagt:

    Na weil zu der Zeit in der Uni keine Party gefeiert werden kann, du 😉

    Davon abgesehen finde ich die Schmierereien in Frankfurt auch nicht in Ordnung und verurteilenswert. Damit wurde das Rektorat ja quasi gezwungen schnell und entscheidend zu handeln. Und was bitte hat das mit Protest zutun? Politische Meinungsäußerung geht auch über Transpis und Plakate, die man anbringen kann ohne die Wände dabei zu verdrecken.
    Und nur weil Wirtschaftsunternehmen die Unis „beschmieren“ heißt das ja nicht, dass wir das auch tun sollen, oder nicht?

    Trotzdem: Schmierereien an den Wänden, also schlimmsten Falles Sachbeschädigung, rechtfertigen nicht den Einsatz von Schlagstöcken und Pfefferspray, also die Beschädigung des Rechts auf körperliche Unversehrtheit! Allein schon deshalb erkläre ich mich solidarisch mit den Frankfurter Besetzern – wenn ich mich auch von der Schmierfinkerei distanziere 😉